Kremation

Heutzutage wird eine Feuerbestattung mehr und mehr, als eine Form der Beerdigung akzeptiert.  

Es gibt unzählige Gründe dafür, wie materielle, oder die Überzeugung. Es gibt auch Fälle, in denen der Verstorbene in seinem Testament die Art seiner Beerdigung angibt.

Bei der Durchführung einer Kremation geht es nicht nur direkt um die Einäscherung. Im folgenden Kapitel lesen Sie detailliert alles, was für eine Kremation unerlässlich ist und wie eine Kremation abläuft.

Wird der Verstorbene angemessen transportiert? Wir nur eine Person kremiert? Wird der Verstorbene pietätvoll behandelt? Bekommen wir seine Asche zurück? Man stellt sich viele Fragen.

Sie können uns Ihren geliebten Angehörigen anvertrauen, Sie haben nichts zu befürchten!

Uns ist es wichtig, dass Sie – falls Sie das möchten-,  ohne unnötige Angst und Sorge Abschied von dem Verstorbenen nehmen können. Falls Sie möchten, informieren wir Sie in allen Einzelheiten über den Ablauf der Kremation. Man kann genau verfolgen wann, wo, was mit dem Verstorbenen geschieht. Auf Wunsch können Sie sich darüber überzeugen, dass wahrhaftig er  und wahrhaftig  er alleine kremiert wird. 

Identifizierung des Verstorbenen

Die Identifizierung des Verstorbenen wird als erstes von unseren Mitarbeitern durchführt. Vor dem Transport aus dem Krankenhaus, dem Altersheim, oder der Leichenkammer überzeugen sie sich von der Identität des Verstorbenen. Der Verstorbene wird in einem Kremationssarg ins Krematorium transportiert, wo er von den Kollegen des Krematoriums übernommen wird.

Einäscherung

Der Verstorbene wird von dem Kollegen im Krematorium erneut identifiziert. Papiere und Leichenzettel müssen übereinstimmen. Diese enthalten Namen, Geburtsdatum, Sterbeort und Sterbedatum des Verstorbenen.

Nicht identifizierte Leichnamen werden nicht eingeäschert!

Der Verstorbenen erhält im Krematorium eine ID-Nummer, die den Weg des Verstorbenen begleitet. Diese Nummer ist die sogenannte Kremations-Seriennummer. Die Seriennummer kommt auf einen Schamottestein, der Stein wird zu dem Verstorbenen, ins Kremationssarg gelegt. 

Vorbereitung auf die Einäscherung

Bei Übereinstimmung der Daten wird der Verstorbene bis zur Kremation gekühlt. Die Daten des Verstorbenen werden im System registriert. Es wird eine Reihenfolge für die Einäscherung erstellt. So kommt der Verstorbene entweder in die Kühlkammer, oder sofort in den Kremierungsofen. 

Ablauf der Einäscherung

Der Kremierungsofen wird vorgeheizt.  Dieser Vorgang dauert etwa 3-4 Stunden. Mit der Hilfe eines Computerprogramms heizt sich der Ofen automatisch auf 800-900 Grad. Bevor der Kremierer mit der Einäscherung beginnt, versichert er sich, dass keine Überreste von der vorherigen Einäscherung zurück geblieben sind. Desweiteren überprüft er, ob die Ofentemperatur den Vorschriften gemäß zwischen 800-850 Grad ist. Insofern alle Anforderungen erfüllt sind, kann die Kremation beginnen.

Die erste Aufgabe des Kremierers ist, den Verstorbenen zu identifizieren. Sämtliche Daten und die ID-Nummer müssen auf dem Leichenzettel und dem Schamottestein übereinstimmen. Die Seriennummer wird in den Computer eingegeben. Beim reinschieben des Sarges in den Ofen müssen zwei Kremierer anwesend sein. 

Der Sarg des Verstorbenen  wird durch die offene Ofentür geschoben, und auf den Boden des Ofens gesenkt. Die Ofentür schließt sich und die Kremation beginnt automatisch. Der Computerprogramm des Ofens steuert mit der Hilfe von Sensorsignalen die benötigte Menge an Luft. Für eine perfekte Verbrennung wird die interne Ofentemperatur automatisch reguliert, sie darf nicht mehr als  1000-1100 Grad sein. Während der Einäscherung befindet sich der Kremierer am Ofen, überwacht die Einäscherung, damit auftretende Störungen sofort verhindert werden können. 

Am Ende der Einäscherung kühlt sich der Ofen automatisch auf 750-800 Grad. Der Schamottestein und die Asche des Verstorbenen werden in das Ende des Ofens gezogen, wo sie 30 Minuten kühlen müssen, nur danach kommen sie in die sogenannte Kokille. Der Boden des Ofens muss gründlich gereinigt werden, Überreste dürfen nicht zurückbleiben, denn solange darf die nächste Kremation nicht beginnen.  

Die Asche des Verstorbenen wird in die Kokille umgefüllt. In der „Knochenmühle“ wird die Asche zu Staub umgewandelt. Der Schamottestein kommt zuerst in die Urnenkapsel, danach wird die Asche des Verstorbenen umgefüllt. Die Daten des Verstorbenen werden innen und außen eingeprägt. Zum Schluss wird die Urnenkapsel luftdicht verschlossen.

Die Asche des Verstorbenen wird von unseren Mitarbeitern abgeholt und in unser Büro transportiert.

Wie Sie lesen konnten, ist der Kremationsprozess Schritt für Schritt verfolgbar. Unsere  Mitarbeiter, sowie die Mitarbeiter des Krematoriums behandeln den Verstorbenen pietätvoll und wir setzen alles daran, dass der ganze Prozess ganz nach Ihren Wünschen und fehlerlos abläuft.